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Lecker

Kuchen aus der Büchse

30. Dezember 2010 von

Kuchen aus der Büchse

Heutzutage ist verreisen in Europa um ein Erlebnis ärmer – jedenfalls wenn man sich gen Westen bewegt. Gen Osten hat man noch eine kurze Weile lang die Chance, das bekannte Geld in neue, bunte Scheine zu wechseln. Das Schöne daran: Sie strahlen nie die Strenge und den Schweiß des ach so mühsam Verdienten oder Gesparten aus, wie die gewohnte Währung. Da dieses Geld nur räumlich begrenzte Bedeutung hat, muss man ja alles ausgeben, solange man es noch kann. Man hat im wahrsten Sinne des Wortes plötzlich Spielgeld in der Tasche, das man gegen eigenartige, unbekannte Dinge eintauschen kann. Der Umrechnungskurs ist meist auch viel zu kompliziert für meine lang schon verlorenen Kopfrechenkünste. So gebe ich schnell alle Versuche auf und lass mich in einer paradiesischen Welt ohne Geld- und Zahlenwerte treiben. Es kost’ eben alles, was es kost’.

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Tobogganing für Senioren

Rodeln im Alter

29. Dezember 2010 von

Schlittenfahrt

"Wohnen im Alter" ist ein Thema, dessen sich sowohl die Sozialwissenschaften als auch die Wohnungswirtschaft angenommen hat. "Sex im Alter" ist auch ein Hut, ein alter. So wie "Ernährung im Alter".

Was ist aber mit Rodeln im Alter? Weiterlesen →

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Best of Fürst Pückler

28. Dezember 2010 von

Best of Fürst Pückler

Zitat: Fürst Hermann von Pückler-Muskau (1785-1871)
Grafikdesign: Arielle Kohlschmidt

Hommage an ein Foto von Arielle Kohlschmidt

Dr. Fu Man Chu und die Tänzerin

27. Dezember 2010 von

Dr. Fu Man Chu betrat das Lokal leicht beklommen. Er war schon seit seiner Jugend nicht mehr in einer Tanzlokalität gewesen und hatte Angst. Vielleicht zu unrecht, denn die jungen Menschen um ihn herum schnatterten oberflächlich und nahmen ihn gar nicht wahr, was ihn sehr beruhigte.

Dann betrat er den Hauptraum. “Blue Orchid” von den White Stripes dröhnte aus den Boxen. Die Leute tanzten.

Dann sah er sie. Weiterlesen →

Die Autoren des Kostblog wünschen

Schöne Feiertage

24. Dezember 2010 von

weihnachtsmann

Die Autoren des Kostblog wünschen eine gute Zeit und viel Genuss.
Vielleicht haben Sie in der festlichen Zeit Lust auf den Genuss feinsten Lesestoffs.
Dann laden wir Sie ein, hier im Kostblog zu schmökern.
165 Artikel so bunt wie das Leben und fast jeden Tag Einer mehr. Weiterlesen →

Bollidik

Jo Ghurts Rede

23. Dezember 2010 von

die-rede

Herr Präsident verehrte Kollegen,

meine Fraktion hat schon bei der Novellierung des Gurken – Wachstumsgesetzes im Jahre 2008, Sie erinnern sich, mehrfach auf Auswirkungen zu Lasten der Radieschen und der Region Spreewald hingewiesen. Und nun haben wir den Salat. Weiterlesen →

Hommage an ein Foto von Annett Gernhardt

Guggenmusik

22. Dezember 2010 von

Paolo und Karl-Rüdiger waren von ihrem Projekt völlig überzeugt und gaben Jela zu verstehen, dass sie nun Guggenmusik machen würden.

Jela wusste nicht so recht, was er davon halten sollte und fragte seine beiden Freunde, was denn Guggenmusik sein solle. Guggenmusik sei, so klärten sie ihn auf, absichtlich falsch gespielte Blasmusik. Jela dachte kurz, dass das irgendwie nach Punk klang, nur eben mit Trompeten. Dann fiel ihm allerdings ein entscheidender Bruch in der Argumentation von Karl-Rüdiger und Paolo auf: Wieso sie dann ausgerechnet Tamburine in den Händen hielten. Was für eine Art Blasmusik das denn sein solle, welche die beiden auf Rahmentrommeln aufzuführen gedachten.
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Altersplanung

Der mit dem Wolf heult

21. Dezember 2010 von

wolf

Kurz vor der 40, 50 und 60 wird es gefährlich. Da zerrt Mann nochmal an den Ketten. Heult der einsame Wolf im Innersten auf: “Hey Alter. Du wirst doch jetzt nicht bis an dein Lebensende einen auf Familienvater machen. Erinnerst du dich nicht mehr? An durchtanzte Nächte und unabgeschminkte Gesichter, für deren Vornamen du am Morgen danach den Telefonjoker brauchtest? Und an die wunderbare Zeit, in der du nur für dich verantwortlich warst?”

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Reiserei

Was wird gewesen sein?

20. Dezember 2010 von

rutschgefahr

Glitzernder Neuschnee liegt im Morgenmondschein auf den Straßen meiner kleinen Stadt. Der Gemüsemann in seinem hellen Laden stapelt Apfelstiegen und winkt mit müdem Blick. Immerhin, er grüßt, da muss man dankbar sein zu dieser frühen Stunde. Die meisten, die mir gleich zum Bahnhof wollen, halten die Hände tief versteckt in ihren Hosentaschen und die Augen nieder. Was wird wohl gewesen sein, wenn meine Schritte wieder heimwärts weisen?

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Umweltschmutz

Mein lieber Schwan

17. Dezember 2010 von

Fisch

Ich werde vorerst keinen Raubfisch mehr essen. Oder ich lese keine Zeitung mehr. Vermutlich entscheide ich mich am Ende lediglich dafür, keinen in eine alte Zeitung eingewickelten Raubfisch mehr zu essen. Ich bin nämlich ein ausgesprochener Meister in faulen Kompromissen.

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