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Insellösung

25. April – Von Steinen und argentinischem Ziegenkäse

25. April 2011 von

fliegen.fischen

Foto: Annett Gernhardt

Wie schön wäre es, eine Insel zu besitzen? Es muss ja nicht gleich eine mit Palmen sein. Ein wenig Strand. Etwas Grün. Nach Möglichkeit noch unentdeckt und fern der Zivilisation. So ein kleiner Felsen, auf dem es sich wunderbar in den Morgen blicken lässt, weit über das Meer. Den Tag mit sich verbracht, die Abende mit romantischen Sonnenuntergängen. Etwas Möwengeschrei und die Brandung am Riff. Oh wäre das schön.

Nun gibt es für diesen Traum einige, zugegeben nicht kleine, Hindernisse.  Weiterlesen →

Wir wünschen...

Fröhliche Ostern

22. April 2011 von

Fröhliche Ostern

Foto: Martina Kohlschmidt

Auch hier

Frühling auf dem Land

19. April 2011 von

Katzen

Stannek ist wie jedes Jahr aus Polen durch die Neiße geschwommen und geht nun mit seiner angebeteten Ronda spazieren. Abends sitzt er vorm Haus und heult.

Anne nervt wie immer.

Peter kommt jede Nacht mit neuen, schweren Narben nach Haus. Wir versorgen seine Wunden.

Ein Freund kommt mit Erika vorbei.
Wir suchen ihr einen schönen Platz im Garten.

Gertrud ist nicht mehr. Das ganze Dorf hat sie gegessen.

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Über Distanzen

Der vernünftige Anhalter

16. April 2011 von

„Wie soll denn das funktionieren?“ Verständnislos schaut mich der junge Mann von der Seite an. Ich spüre seinen fragenden Blick. Muss nicht hinsehen. Kann auch nicht. Vor mir bremst die blecherne Karawane. „Warum soll es denn nicht funktionieren?“, frage ich mit gespielter Arglosigkeit zurück. Eigentlich will ich ihn nur locken. Der Wurm schmeckt ihm. „Na hör mal. Das geht doch nicht. Die Entfernung ist viel zu groß. Das wäre mir zu stressig…“ Und so weiter und so fort, quatscht er den Köder zu Wortbrei. Weiterlesen →

Lexikalisches

Politiker-Deutsch, Deutsch-Politiker, Teil IV

15. April 2011 von

Lehmann

Erik Lehmann als Stoiber – Politisch-Satirisches Kabarett

Freunde, Kostblogger, Landsleute!
Ich bin ein Mann mit Ecken und Kanten. Und auch vor unbequemen Wahrheiten schrecke ich nicht zurück: Jawohl, ich räume ein: Es gibt bereits Autoren, die sich mit Politiker-Deutsch auseinandergesetzt haben. Aber! Es wurde zu keinem Zeitpunkt bewusst getäuscht. Deshalb hier [bevor ich mein Amt zur Verfügung stellen muss] die Quellen: Der einmalige Eckhard Henscheid: “Dummdeutsch” Stuttgart 1993. Der große Franz-Benno Delonge: “Rückhaltlose Aufklärung” FfM 2000. Die brilliante Maybrit Illner: “Langenscheidt Politiker-Deutsch/Deutsch-Politiker” Berlin/München 2007. Und der inspirierende Herbert Huber “Politiker-Deutsch für Fortgeschrittene”: http://www.gavagai.de/deutsch/HHD44.htm.
Danke!

Lexikon: [A-C] [D-E] [E-J] [K-M] [N-S] [S-Z]

Kahlschlag
Sparmaßnahme meines politischen Gegners. Von “Kahlschlag” spreche ich nur, wenn ich in der Opposition bin! (Beispiele: L C S F G) Optimalerweise gekoppelt mit “sozialer” (wenn auch nur im weitesten Sinn an Bildung, Arbeitsförderung oder ähnlichem gespart wird). Spart mein Gegner hingegen an Rüstung, spreche ich von der “Gefährdung der Sicherheitsinteressen unseres Landes”.

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Öffentliche Fragestunde

Der ödipale Grundkonflikt

14. April 2011 von

Winter

Foto: Arielle Kohlschmidt

Das Leben, liebe Leser, stellt uns viel weniger Fragen, als wir Antworten in uns tragen. Das Leben fragt nach wenigen Dingen. Geregelte Verstoffwechselung gehört dazu, ob wir unsere Eltern lieb haben und wenn es besonders kniffelig ist auch mal was in Richtung Gott oder was war, bevor nichts war. Mehr will das Leben meistens nicht von uns. Warum auch?

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Lyrik

Breaking through

12. April 2011 von

Hoch so hoch er Wolken teilt
gefährlich, lockend, unbetreten
türmt der Gipfel auf sich mir
beim Wunschblick auf das Leben. Weiterlesen →

Untersuchungen zur Ereignislosigkeit

11. April – Von kleinen und großen Teilchen

11. April 2011 von

Elektrizität

Wissenschaft ist etwas Besonderes. Platitüd betrachtet untergliedern sich ihre Jünger in den Bereich der Forschenden und grenzen sich dadurch ab von denen der Analysierenden. Zu zweiten müssen jene Damen und Herren der Cambridge University gehört haben, die im Jahr 2010 vermeldeten, alle Tage des vergangenen Jahrhunderts untersucht zu haben hinsichtlich bedeutungsvoller Ereignisse und möglichem Potential auf noch kommende Dinge. Nun war dieses Anliegen kein einfaches. Das 20. Jahrhundert zählte nicht weniger als 36.525 Tage. Es begann mit einem Montag und endete an einem Samstag. Bis auf den Sonntag teilten sich die Wochentage gleichmäßig untereinander auf. So gab es von jedem 5218. Die Wahrscheinlichkeit, einer dieser Tage könnte der Ereignislosigkeit verfallen, schien also verschwindend gering. Und doch kamen die Forscher zu dem Ergebnis, einen Tag berechnet zu haben, an welchem möglicherweise am wenigsten geschah: der 11. April 1954.
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Zum Sonntag

Existiert Gott

10. April 2011 von

Existiert Gott

Foto: Arielle Kohlschmidt

Gastbeitrag von Jan Hufenbach

Neiße Pinkler

8. April 2011 von

Aus dem Familienalbum

Bild: Jan Hufenbach (Die Paulsens in Erkner-Grünheide 1908)

Ich bin eine Minderheit. Zumindest eine Teilminderheit. Ich bin das Produkt aus diversen ethnischen Mischehen. Ein wenig Nordfriese, ein wenig Däne und dazu etwas schlesisches, pommersches und preußisches, aufgewachsen in Niedersachsen und wer weiß, was sonst noch alles heraus käme, wenn es denn gelänge, den familiären Verwurzelungen und Verwucherungen des Stammbaums bis in den letzten Ast und zum letzten Blatt  zu folgen. Mein Vater zumindest ist mittlerweile im 17. Jahrhundert angekommen und forscht unter anderem nach Vorfahren, die in Ostrokollen, Ostpreußen, gelebt haben. Kennt dort vielleicht Jemand Jemanden, der Jemanden kennt, der….? Nun gut – am Ende der Wo-komm-ich-her Geschichte – schon klar – finalisiert sich die Suche bei Adam und Eva. Wie bei uns allen. Wie bei allen "offiziellen" deutschen ethnischen Minderheiten zu denen Roma und Sinti, Dänen, Nordfriesen und Sorben gehören.

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