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Mit den besten Wünschen für Euch alle

Eine ganz andere Weihnachtsgeschichte

24. Dezember 2013 von

EKD-Aktion "366plus1, Kirche klingt 2012" ist in Oybin
Es war Ende November. Das fühlbar nasskalte und nicht gerade einfühlsame Wetter tut alles um uns den Gedanken an den bevorstehenden Totensonntag näher zu bringen. Das Telefon klingelt. Es ist Karls Nummer, die eingeblendet wird. Der Zeitpunkt ist völlig untypisch. Denn seit 13 Jahren ruft er mich eigentlich nur am 24. Dezember vormittags an. Weiterlesen →

Alexander Puchtler

Sexuelle Ungezwungenheit

23. Dezember 2013 von

Bild: flickr/tAkiNG PhOtOS iS MY dRUG

Bild: flickr/tAkiNG PhOtOS iS MY dRUG

Menschen, die sich für sexuell ungezwungen halten, sagen oft Dinge wie: Und dann habe ich masturbiert, oder: Ich war so geil, dass ich mir fast in die Hose gespritzt habe. Das sagen sie beim Kaffee oder wenn sie eine Milchschnitte essen oder wenn sie sich in der Sonne Mallorcas ein Hautekzem holen. Sexuell ungezwungene Menschen haben das Bedürfnis über Sex zu reden. Und zwar auch dann, wenn es dafür eigentlich gar keinen Anlass gib. So scheint es. Manchmal. Weiterlesen →

Die Wahrheit über GZSZ.

Andererseits N°11

21. Dezember 2013 von

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Sensation: GZSZ-Darsteller in Wahrheit reale Personen, die selbst nicht verstehen, warum sie gefilmt werden!

Wer bisher dachte „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ sei mit schlechten Schauspielern besetzt, muss sich eines Besseren belehren lassen: Ein verirrter Tourist fand sich in Berlin plötzlich im Heimatstadtteil der vermeintlichen Charaktere der Vorabendsendung wieder.
Wie sich herausstellt, handelt es sich dabei um echte Personen, die im Alltag gefilmt werden. Anwohner bestätigten, dass sie diese Situation von Geburt an gewohnt seien, aber selbst nicht ganz verstehen, warum gerade sie vor der Kamera sind.

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Andi Herrmann

Sprechen Sie Andi? Heute: Stehen

20. Dezember 2013 von

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Ich stehe.
Ich stand.

Soweit ist ja alles klar, das verstehe ich. Aber was, bitte sehr, hat denn nun verstehen mit stehen zu tun? Wenn ich von etwas die Peilung habe, dann peile ich es, oder ich verstehe es. Ist dann etwas verpeilen dasselbe wie stehen? Oder anders ausgedrückt, wenn ich etwas verpeile, habe ich eben keine Peilung. Wenn ich nun etwas verstehe, was genau steht denn dann nicht? Weiterlesen →

Alexander Puchtler

Die Philosophie des Weltschmerzes

19. Dezember 2013 von

Bild: flickr/Ars Electronica

Bild: flickr/Ars Electronica

Meine Studenten fragen mich immer, wenn ich gramvoll und mit gerunzelter Stirn über uralten, verwinkelten, rätselhaften Dokumenten sitze, warum ich meine Steuererklärung nicht zu Hause mache. Das ist – das gebe ich zu – eine berechtigte Frage, die ich jedoch sogleich mit einem einzigen Begriff zu entkräften weiß: Weltschmerz, sage ich dann. Weiterlesen →

Ich will nicht mehr 15 sein

Tintenherzen auf Snoopy-Papier

18. Dezember 2013 von

Bild: flickr/zeesenboot

Bild: flickr/zeesenboot

In letzter Zeit werde ich häufig gefragt, warum ich so unglaublich jung aussehe. Na gut, sagen wir, es kommt manchmal vor. Wenn manchmal als Synonym für selten bis kaum durchgeht. Weil es also nie vorkommt, besteht die Kunst darin, vorbereitet zu sein, diesen Moment, wenn er sich denn doch ereignen sollte, möglichst lange zu genießen, indem man sich mit Händen und Füßen gegen dieses Kompliment wehrt, es hinterfragt, den Wahrheitsgehalt anzweifelt, um das verbale Präsent am Ende unter lautem Protest entgegenzunehmen und es in der Lebens-Vitrine staub- und milbensicher aufzubewahren.  Weiterlesen →

Miho

Mikrowelle

17. Dezember 2013 von

Bild: flickr/thonk25

Bild: flickr/thonk25

Mein Bier war alle und so blieb mir nur die Hoffnung, dass mein Mitbewohner unvorsichtigerweise sein Bier im Kühlschrank gelassen hatte. Also schlich ich auf leisen Sohlen in die Küche, wo ich die Mikrowelle leise seufzen hörte. Weiterlesen →

Silke Siedler

Ein Tag wie jeder andere

16. Dezember 2013 von

Bild: flickr/rene.schaefer

Bild: flickr/rene.schaefer

Ich stehe früh voller Elan auf, jogge erst mal 3 Kilometer über einsame, wohlriechende, gepflegte Waldwege, winke dabei den grasenden Rehen zu, staune immer wieder über den prächtigen Anblick unseres Hauses mit dem Swimming-Pool im großen, grünen Garten, springe – zu Hause angekommen – unter die kalte Dusche, genieße den Duft von schon fertigem Kaffee und frischen Brötchen – denn mein Schatz ist in der Beziehung sehr aufmerksam, wenn er nicht gerade mit joggen geht – und lasse mich von zarten Küssen verwöhnen. Ich setze mich nach meinem erfrischenden und aufmunternden Frühstück in mein kleines, spritziges Auto und fahre ohne Stress und Hektik in die Firma, die etwa 10 Kilometer entfernt, in einer ruhigen Stadt, nahe den Bergen liegt. Weiterlesen →

Jack Tyler Sparks

TO PARIS WITH KIDS Teil 4

15. Dezember 2013 von

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SAY MY NAME

Und nun zu La Coupole, eröffnet 1927, der Mutter aller Brasserien, am Nachmittag, wenn die Sinne noch frisch sind. Ich freue mich darauf, diese Schatzkammer des gewöhnlichen Geschmacks wiederzusehen. Das Internet ist voll von Berichten über enttäuschte Erwartungen. Immer wieder gibt es Idioten, die hier die große Küche erwarten oder irgendwelche französischen Spezialgerichte vom Dorf. Oder anämische Weiber lästern über ruppige Bedienung und einen Mangel an Tischkultur. Dann gibt es auch noch diejenigen, die glauben, La Coupole wäre ein Treffpunkt der Intelligenz oder Prominenz, wo man Carla Bruni mit ihrem wahren Hengst sitzen sehen könnte, denn dieser Sarkozy hat ja wohl bei seiner Größe kaum genügend in der Hose. Weiterlesen →

Jack Tyler Sparks

TO PARIS WITH KIDS Teil 3

14. Dezember 2013 von

Bild: flickr/Dimitry B

Bild: flickr/Dimitry B

BIRTHDAY

Frühstück: Eierverkostung im Shangri La. Jade und ich haben die Rühreierversion, bei der die Eimasse in der Pfanne mit dem Schneebesen durchgequirlt wird. Ich mach´ das ja nicht so, weil ich Bedenken habe, dass ich die Beschichtung von der Pfanne abschabe und in die Eier reinquirle. Tarek hat zwei Spiegeleier. Wir haben den gegrillten Speck daneben liegen. Sofie hat ein Omelett mit gekochten Schinken nicht danebenliegend, sondern einmontiert. „Schmecken euch die Eier hier besser als bei mir?“ Das wird unisono verneint. Was sollen sie auch sagen, meine loyalen Kids, an Papis Geburtstag? Weiterlesen →

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