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Dicker mit Doppelkinn

Jetzt bloß nicht lachen

11. Juni 2015 von

negerbuch

Liebe Anhänger der Lustlosigkeit. Ihr seid ja leider viele. Sehr viele. Und Ihr seid leider scheiße. Sehr scheiße. Als ich noch deutlich kleiner war als heute und daher noch gar nicht wusste, dass man über ganz viele Dinge nicht lachen darf, sobald ihr in der Nähe seid, da hab‘ ich über alles gelacht. Und soweit ich mich erinnern kann nur äußerst selten scheiße gesagt. Weil für mich nur ganz wenig scheiße und fast alles lustig war. Weiterlesen →

Daniel Jurke

Absinth Rausch II

9. Juni 2015 von

Bild: SnaPsi Сталкер

Bild: SnaPsi Сталкер

Doch dann ändert die Musik sich,
wird von Dur auf Moll verdreht,
und ich finde mich auf Bergen,
wo mich ein eis’ger Sturm umweht.
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Im Schlaglicht

Kümmerling

4. Juni 2015 von

Bild: Ralf

Bild: Ralf

Bis vor wenigen Wochen kannte ich Andreas Kümmert nicht. Trotzdem war mein Leben bunt und aufregend. Ich übte mich während der langen Wintermonate darin, finnische Kalendersprüche rückwärts aufzusagen. Damit konnte ich Jahr für Jahr noch bevor die Frühblüher in den Baumarktregalen blühten, die Herzen all meiner Mitmenschen im Handstreich erobern. Weiterlesen →

Christin Fuhrmann

Die Suche nach dem Glück

2. Juni 2015 von

Bild:  Vetustense Photorogue

Bild:
Vetustense Photorogue

Wir allesamt streben nach Glück, doch was bedeutet das eigentlich?
Wir wollen alles auf einmal, statt Stück für Stück,
mit Geduld und dem Blick für’s Wesentliche nach vorn zu gehen.
Stattdessen schauen wir zurück
auf Alles, was wir verpasst haben, auf das, was uns fehlt und unvollkommen macht.
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Für'n Gerd

Heiraten ist auch keine Lösung

27. Mai 2015 von

Bild: Albert Palmer

Bild: Albert Palmer

Jetzt so allhier im schönen Wonnemonat Mai – wobei Wonne, soo wonnig war der ja mal wieder gar nicht, der Mai. Zu kalt, zu nass und wenn Sonne, dann viel zu warm. Vom Wind ganz zu schweigen. Wind kann man ja nie genug haben. Wind erfrischt, wenn man jetzt zum Beispiel hinter einem länger in der gerade im überschätzten Mai häufig viel zu warmen Sonne abgeparkten Biotonnenentsorgungsfahrzeug herradelt. Da freut man sich sehr über jede noch so kleine frische Prise , die den nur Hyänen freudig erregenden Geruch von in angegarter Resthirse leise vor sich hin verwesenden Kabeljau aus den Nasennebenhöhlen verdrängt. Andererseits: zu viel Wind ist auch nicht gut. Weiterlesen →

Daniel Jurke

Absinth Rausch I

12. Mai 2015 von

Bild: Christophe Maclaren

Bild: Christophe Maclaren

Wieder sitz ich hier am Pulte,
Schlaf ist nah und doch so fern,
und am schwarzen Himmelszelte
leuchtet einsam nur ein Stern. Weiterlesen →

Immer weiter

Mach Drei – nur nicht bleiben

5. Mai 2015 von

Bild: Dirk Vorderstraße

Bild: Dirk Vorderstraße

Es war ein Leben im oberen Drehzahlbereich – es war sein Leben. Er raste hindurch und berauschte sich dabei an den schillernden Farben, die hinter ihm wie scheinbar endlose Regenbogen auf den Asphalt fielen. Alles Schnee von gestern, an dem er langsam zu erfrieren scheint. Weiterlesen →

Nicht weit vom Stamm

Warmer Haferbrei

8. April 2015 von

Bild: Jonas K.

Bild: Jonas K.

Ein Apfel am Tag, so weiß es der Angelsachse, hält den Doktor von Dir fern. Ein kluges Bürschlein ist er, der ferne Insulaner, zumindest in der Theorie. Doch schaut man sich in seinen Dörfern um, wird schnell die Frage aufgeworfen, was die denn machen mit all den importierten Früchten aus ihrem großen Commonwealth. Weiterlesen →

Am Ende ist Licht

Die letzten Helden

30. März 2015 von

Bild: Dennis Sklay

Bild: Dennis Skley (CC-Lizenz)

Ich bin krank. Richtig krank. So krank, wie nur wir Männer krank sein können. Wenn Frauen behaupten, krank zu sein, dann haben sie ein Schnüpfchen. Sie niesen mit der Kraft einer zierlichen Zwergmaus in Omas liebevoll bestickte Taschentücher und erledigen die ihnen von Gott gegebenen Aufgaben in Beruf, Familie und Bibelkreis weiter wie gehabt. Was klar zeigt, dass sie nicht wirklich krank sind. Sie wollen nur noch mehr Zuwendung, noch mehr Mitleid und noch mehr Schokolade. Weiterlesen →

Wir wollen Knechte sein

Edathys Fall

26. März 2015 von

Bild: blu-news.org

Bild: blu-news.org

Während draußen mal wieder der Russe vor der Tür steht, was die deutsche Allgemeinheit glücklicher Weise nicht weiter beunruhigt, wird unser prinzipienfestes Land im Innersten durch ein Gerichtsurteil fest zusammengeschweißt. Durch die parteien-, milieu- und generationsübergreifende Ablehnung des Urteil genauer gesagt.
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