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März / April

2015 wird so (2/6)

21. Januar 2015 von

Bild: Dennis Skley

Bild: Dennis Skley

Altmann und Krüger, die Görlitzer Auguren, wissen wie stets, was kommt. Hier steht’s. Weiterlesen →

Januar / Februar

2015 wird so (1/6)

20. Januar 2015 von

Bild: Thomas Dämmrich

Bild: Thomas Dämmrich

Altmann und Krüger, die Görlitzer Auguren, wissen wie stets, was kommt. Hier steht’s. Weiterlesen →

Von der Langsamkeit am Rummelplatz

Zurück

16. Januar 2015 von

Bild: superscheeli

Bild: superscheeli

Ich habe etwas verloren. Es ist mir abhanden gekommen, irgendwann nach Jugend. Zwischen Suchen und Werden. Nach vorläufigem Finden vielleicht. Auf jeden Fall vor Ankommen. Ich habe nicht besonders Acht darauf gegeben. Bunte Riesenräder und laute Musik haben mich abgelenkt. Eine süße Zuckerwatte und ich war weg. Weg von allem, von Zuvor und Danach. Einfach weg und dann neu. Weiterlesen →

Bling-Bling

Dein Lieblingsgericht

14. Januar 2015 von

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Auch wenn wir Dein Lieblingsgericht nicht kennen, wir haben die Zutaten, sagt Edeka in der Edeka-Werbung. Weil die ja keine Lidl-Werbung machen. Lidl lohnt sich nicht, sagen die Edeka-Werber und die müssen es wissen, die sind vom Fach, die kennen sich aus. Alte Hasen sind das. Obwohl sie bei Edeka ja gar keine alten Hasen verkaufen. Werden alle aus dem Sortiment genommen, die Hasen, wenn sie sie erst mal abgelaufen sind. Weiterlesen →

Udo Tiffert

Exposé vom traurigen Roman

12. Januar 2015 von

Bild: Heisenberg Media

Bild: Heisenberg Media

Die Preise für Fernsehgeräte waren gefallen, gefallen und dann weiter gefallen. Menschen, die sich zu wenig für internationale Geldbewegungen interessierten, sahen den Luxus der oberen Zehntausend nun an einmeterfünfzig Bilddiagonalen aufgehängt. Autos mit Fernseher und Minibar, hellblaue Pools und immer Sonne! Weiterlesen →

Erika Glufke

Schwarz-grau

7. Januar 2015 von

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Ich atme ein. Spüre, wie sich die Lunge mit stechendem Leben füllt. Wie Gedanken in schwarz-grau meinen Geist überrennen, mich mit gierigen dünnen Fingern greifen, festhalten und zermartern. Ich atme aus. Weiterlesen →

Mit Janusaugen

Ein gutes Jahr

31. Dezember 2014 von

Bild: ingrid eulenfan

Bild: ingrid eulenfan

Das Jahr vergeht. Ich wein ihm keine Träne hinterher. Was soll ich auch? War ja ein gutes Jahr. Ich sah den Vater geh’n und es war gut. Denn frei gehen können, bevor zu bleiben eine schwere Last, ist gut. Auch ich bin viel gegangen in diesem letzten Jahr. Noch immer hab ich keinen Führerschein. So schob ich denn mein Fahrrad durch das Jahr und packte mir wie stets das Körbchen voll. Weiterlesen →

Du kannst mich mal

Kein Liebesbrief 2.0

29. Dezember 2014 von

anitakostblog

 

Lieber Robert,
während ich dir diese Zeilen schreibe, sitze ich auf meiner Treppe, die zum Strand führt. Vermutlich kennst du meine Treppe gar nicht, weil sie dich, wie alles andere von mir, schlichtweg nicht interessiert hat.
Mein Herz habe ich mitgenommen. Es muss sich erholen von deinem Schauspieltalent und deiner maßlosen Selbstherrlichkeit. Deinen Rotwein nahm ich auch mit. Zeitweilen überlegte ich zwar, ihn über deine Klamotten zu kippen, aber ich wusste, er konnte noch für viele Dinge nützlich sein. Zum Wärmen an einsamen Tagen oder so wie jetzt: zum Feiern dessen, dass ich dich los bin.

Du warst ja so grenzenlos verliebt in mich und du hast alles für mich getan. Tausende Kilometer hast du in deinem Auto verbracht, nur um endlich deine tiefe Sehnsucht nach mir zu stillen. Alle Hebel hast du in Bewegung gesetzt, nur um mir zu zeigen, wie ernst es dir mit mir ist. Davon habe ich zwar nichts bemerkt, aber du hast es mir und meinen Freunden zumindest immer wieder erzählt. Vielleicht um es selbst so lange zu hören bis vor allem auch DU es glaubst.

Deine Lippen, die deine zarten Worte formten, und deine Stimme, die so warm und gesättigt von der Liebe mein Herz erwärmten, versprachen mir das aufrichtige und ewige Glück mit dir, dem guten, selbstlosen Menschen. Das Halten war dann aber doch zu schwer und zu viel, denn um etwas zu halten, müsste man ja etwas tun.

Obwohl du mich belogen hast, verzieh ich dir nicht nur alles, ich half dir noch in deiner Not und Hilflosigkeit. Ich stand stützend hinter dir, während ich dir die Anleitung für dein Leben Tag und Nacht vorlas. Du hattest mich. Die schlagfertige, intelligente Schöne, die du draußen und nach außen auf Händen trugst, aber hinter verschlossener Tür mit Füßen tratst.

Du pfiffst, ich sprang. Bis zu dem Punkt, an dem ich dein Selbstmitleid nicht mehr ertrug und nicht mehr als Ventil deines Frustes dienen wollte. Weiterlesen →

Stefan Müller

Mein persönliches Stenkelfeld oder Aufstellen eines Weihnachtsbaumes

18. Dezember 2014 von

Sicherlich kennt der eine oder andere die furchtbaren Weihnachtsgeschichten aus Stenkelfeld. Ich hab nach dem anhören immer Muskelkater im Zwerchfell. Dieses Jahr hatte ich mein ganz persönliches Stenkelfeld. Weiterlesen →

Johannes Döhler

Amsterdam

10. Dezember 2014 von

Döhlerei

Samtfarbene Sandalen durchstreifen das Grau der Straßen und Plätze Ameisenstraßen ähnelnd strömten im Taumel die Stadtbewohner zum Schauplatz der Entladung. Heftiges Dröhnen und schrille Farben tönten kurzweilig die Wolken. Weiterlesen →

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