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In eigener Sache

Betten frisch bezogen

10. Juni 2010 von

Liebe Leser, seit zehn Tagen ist der/das Kostblog online. Zehn Tage, ein absolutes nichts im Zeitalter des gnadenlosen Kommunikationsüberflusses. Und Unglaubliches ist geschafft. Bei zehn Beiträgen haben wir 123 Kommentare, knapp 1.000 unique Besucher und über 60.000 Hits. Das ist – verhalten ausgedrückt – die Wucht in Tüten. Danke an unsere Leser, an all die lieben Freunde da draußen in der echten Welt.

Um ein noch breiteres Spektrum an Autoren gewinnen zu können, ist ab sofort das “Gästezimmer” für, na was wohl, Gastbeiträge geöffnet. Wer auch immer sich befleißigt sieht, auf Kostblog mitzutun, sei dazu hiermit herzlich eingeladen. Schickt Eure Artikel mit einer maximalen Länge von 500 Wörtern (und ä bissl) über unser Kontaktformular ein, wir sorgen bei Gefallen für den Rest.

Riesengrüße im Namen des Kostblog-Kollektivs an alle, die es verdient haben,

Ihr und Euer axel krüger.

Wenn Prinzessinnen träumen

Meine erste Nacht mit Justin

10. Juni 2010 von

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Ich habe seit gestern eine neue Couch. Sie heißt Justin. Der Name machte es mir sehr schwer, mich für dieses Möbelstück zu entscheiden. Bereits im Möbelladen haderte ich leise mit mir und nicht ganz so leise mit meinem Mann.

“Ich will keinen Justin.” Ich.
“Aber guck mal, so schlimm ist das doch gar nicht” Er.
Hochgezogene Augenbrauen und leises Getuschel. Andere.
“Was soll denn als nächstes kommen? Chantalle?” Ich. Leicht keifend.
“Als ob wir uns das aussuchen könnten!” Er. Schwer entnervt.
Lauteres Getuschel und vor Münder gehaltene Hände. Alle anderen.

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Wenn nichts mehr hilft

Die Seminarleiterin

9. Juni 2010 von

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Da war sie wieder. Ich hatte sie sofort erkannt. Sie sah zwar ständig anders aus, mal größer, mal kleiner, mal rot, mal blond, mal braun. Aber im tiefsten Inneren war sie immer die gleiche. Ihr schlankes, nein, sagen wir besser zusammengeschnürtes Gesicht hielt nicht das, was die auseinanderlaufenden Hüften versprachen. Mit dieser Frau würde man niemals gemütlich mit hochgelegten baren Füßen bei einem Glas Wein über unverfängliche Themen wie zum Beispiel Palmenpflege plaudern können.

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Die Leichtigkeit des Seins

Wo ein Hochwasser noch Spaß macht

8. Juni 2010 von

Hochwasser an der Neisse

Wer denkt schon an Hochwasser, wenn er ein reizendes Dorf an einem lieblichen Fluss sieht und sich entscheidet genau dort, 200 Meter vom Flussufer, wohnen zu wollen?
Bei einem ersten Rundgang hat man natürlich die Hochwassermarken registriert und staunt. Ach! So hoch stand das Wasser. Und stellt sich’s vor und kann es eigentlich gar nicht. Denn das Tal ist so breit und der Damm so hoch. So viel Wasser aber auch!

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Vorstellungsrunde

Wie alles dazu kam

4. Juni 2010 von

Bild an der Neisse

Ich komme aus Berlin. Naja, nicht ganz. Die ersten 16 Jahre bin ich in Cottbus groß geworden. Aber dann, in den entscheidenden Jahren meines Lebens, in denen ich nämlich selbst entscheiden konnte, dann war’s Berlin. 5 pralle Jahre lang. Aber dann fing es damit an. Mit den Zufällen, die sich zur Wirklichkeit verdichten. Und denen ich seitdem immer wieder ausgeliefert bin. Willentlich. Ergeben. Und immer zufriedener.

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Grüße an die Reeperbahn

Unerhört

2. Juni 2010 von

Saxophonist mit Tenorsaxophon

Onkel Kurt kam völlig unerwartet. Obwohl, unerwartet trifft es nicht. In unerwartet schwingt ja in Wahrheit so ein Hauch von “irgendwie haben wir schon mal damit gerechnet, aber doch nicht zu diesem Zeitpunkt” mit. Nicht so bei Onkel Kurt. Einundachtzig. Wohnhaft in Hamburg.

Nicht nach Görlitz. Nicht zum Jazzfestival. Niemand, so glaubt man, kommt aus Hamburg die Elbe hochgefahren und biegt auf Höhe Dresden ostwärts ab, um die sensationellen Görlitzer Jazztage zu feiern. Außer, wie wir jetzt wissen, Onkel Kurt. Mit dem wir nie auch nur im Entferntesten gerechnet haben. Und das hat schon wieder was Unerhörtes. So war auch der Abend betitelt von den Veranstaltungsmachern: “Unerhörte Orte”.

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Frischauf gewagt

Hallo Welt!

1. Juni 2010 von

Bild zeigt Tellerrand

Ich bin mit der Gesamtsituation sehr zufrieden. Bei Edeka Stanke hatten sie heute einen prächtigen Basilikum im Angebot. Nix zum Eintopfen, aber für`s Küchenfensterbrett eine echte Zier. Den Kräutertopf stolz unterm Arm wie einst Arthur sein wildes und gefährliches Leben bin ich dann flugs noch zur Bäckereifachverkäuferin, mir ein Lächeln abholen. Hier, im Norden, da lächeln selbst die Fachverkäuferinnen Dich an, dass Du denkst, Dir hätte jemand Herzchen auf die Stirn gemalt. Freundliche Leute sind das hier im Norden, ich wiederhol` mich da gerne. Das kann man von den Fachverkäuferinnen in der Lausitz nicht durchweg behaupten.
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