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Ein Gastbeitrag von Steffen Klaus

Bloggst Du noch?

22. Juni 2010 von

Es ist ruhig geworden in der der nationalen Bloggerwelt. Seit mehreren Monaten hat man das Gefühl, dass die deutsche Blogosphäre allmählich ausstirbt. Ist der Hype des Bloggens nun gestoppt? Gibt es überhaupt noch eine Zukunft für Blogger? Wir sind der Sache mal auf den Grund gegangen.

Im letzten Jahr begann es: das gefühlte Aussterben der deutschen Blogospähre. Nicht nur in der “Szene”, auch beim Otto-Normal-Blogger ist ein Rückgang von Beiträgen oder sogar das Ausbleiben von Artikelserien zu spüren und einige Blogs sind ganz von der virtuellen Bildfläche verschwunden. Was sind die Gründe hierfür. Fehlt es an Lust und Motivation oder leiden die Blogger gar am “Informationsoverload “, den das Social Web 2.0 mit sich bringt? Im Zeitalter von Twitter, Facebook und Co. ist es so einfach wie nie zuvor, Gedanken, Links oder Informationen auf schnellem Wege zu verbreiten. Die sogenannten Microblogging-Dienste sind ideale Instrumente für eine rasante Zwischendurchkommunikation und haben den Blogs in den zurückliegenden Monaten ziemlich den Rang abgelaufen.

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Hamburg sehen und sterben

Hamburg sehen und sterben? Teil 2

21. Juni 2010 von

Seestück

Der Samstag begann für mich schon gefühlte drei Minuten später. Der Wecker meines Telefons konnte ja nicht wissen, dass ich nicht im Traum daran dachte, heute zu arbeiten. So trieb ich mich am Frühstücksbuffet herum, trank Kaffee und verfluchte mein Handy. Gegen zwölf sammelte sich die Meute im Foyer. Die “to do” -Liste war dem Vorabend zum Opfer gefallen und nicht mehr auffindbar. Wir entschieden uns zunächst für eine Hafenrundfahrt, weil es naturgemäß unanstrengender ist, die Welt an sich vorbeiziehen zu lassen als selbst in blinden Aktionismus zu verfallen.

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Jetzt aber raus damit

Schwanger und schwul

21. Juni 2010 von

Adonis Doppel

Was haben schwangere Geschäftsführerinnen von sagen wir erfolgreichen Werbeagenturen mit schwulen Fußballern gemeinsam? Es muss sie einfach geben. Ich habe weder die eine noch die andere Spezies je selbst gesehen oder gar davon gehört. Wobei sich das Schwulsein eines Fußballers auf Dauer aber auch leichter verbergen lässt, als die Schwangerschaft einer Geschäftsführerin.

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Entsetzen unterm Everest

Wie Waldi

18. Juni 2010 von

Es ist, liebe Leser, ja erst wenige Tage her, da ich mittenmang durch die abgrundtief schönen Augen von Jo-Ann Strauß hinabgetaucht bin in den Strudel fußballerischer Emotionen, welcher bis dato mein Lebensjäckchen mit keinem Spritzer nässte. Viel aufmerksamer als zuvor lauschte ich seitdem dem zarten Ruf des Auerhahns, mit dem eine beliebte Biermarke den Beginn der Spiele auf meinem Televisionsapparat einläutet.

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Gastbeitrag von Markus Müller

Hamburg sehen und sterben? Teil 1

18. Juni 2010 von

Hamburg oder Bremen?

Freitag. Wir sieben kamen gerade rechtzeitig zum Anpfiff St. Pauli – Freiburg. Es reichte um vor dem ersten Bier nichts zu verpassen. Aber zu verpassen gab es für einen Frankfurter ohnehin nichts. Lange dauerte es auch nicht, um den unangenehmen Hamburger vor mir zu verärgern:

“Ey, warum jubelst du nicht?” fragt’s, als St. Pauli endlich ein Tor schießt, “bisste FREIBURGER?”

Schwerer und schwerer fiel es ihm, sich auf das Spiel zu konzentrieren aber wen wundert’s; nach seiner Reaktion auf mein “JA!” hatte ich mich auf ihn eingeschossen. Ein amüsanter und somit ausgezeichneter Start in das Junggesellenabschieds-Wochenende.

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Gastbeitrag von Niels Reszies

Von gefrorenem Kaffee und heißem Bier

17. Juni 2010 von

Bierglas

“Wenn se was Kaltes ham wolln, dann müssen se nen Kaffe nehm.”

Gut, ich bestelle einen Kaffe und erwartete einen Eiskaffee, der es in sich haben könnte. Ja es war dann doch nicht der erwartete Eiskaffe, sondern ein Pott Kaffee, der nur etwas länger nach dem Läuten aus der Küche auf dem Tresen gestanden hatte.

Was Kaltes kann man jetzt gut gebrauchen, bei diesem merkwürdigen Wetter. Just in dem Moment als Zweifel an der Glaubwürdigkeit von Kachelmanns Belastungszeugen laut werden, ändert sich auch das Wetter. Von heut auf morgen, zwanzig Grad und min 100 hPa Luftdruck Änderung. Da kann einem doch schwummerig werden. Im Gemüte sowieso, weils wohl mit dem Klimawandel nur hin und her geht und zum zweiten im Büro, in dem völlig überhitzt in den letzten Abendstunden immer noch mindestens 34 Grad zu sein scheinen.

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Breaking News

Bienenkönigin

17. Juni 2010 von

Reichtum für alle

Ich sitze mit Willi auf der Bank. Willi ist ein ergrauter Musiker auf Hartz 4. Er beurteilt das Sparpaket der Bundesregierung. Alg-2-Empfängern (Aussprache: ‚Alkzwei‘) werde nun das Elterngeld weggenommen. Sei ja klar. Elterngeld sei für Berufs-Unterbrecher gedacht, die auf ihr Kind aufpassen sollten. Alkzwei-Empfänger würden ja nichts unterbrechen, sei also logisch. Seine Nachbarin, auch Alkzwei, habe vor Jahren beschlossen, ein Kind nach dem nächsten zu bekommen, mit dem Elterngeld und dem Kindergeld käme man dann schon zurecht.

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Willenlos in Walsheim

Vom köstlichen Speck und dem Mäuschen

16. Juni 2010 von

Nacht im Tor

Ich möchte an dieser Stelle meinen ausdrücklichen Protest anmelden. Wo auch immer das in diesem unserem Land möglich ist. Und es ist möglich, soviel ist gewiss. In einem Land, in dem grundsätzlich alles, was nicht angemeldet ist, unter Strafe steht, muss stringenterweise nahezu alles, was man ordnungsgemäß und in Schriftform anmeldet, möglich sein.

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Ist der Handel noch so klein

Der Dealer wohnt nebenan

14. Juni 2010 von

Knacker in der Kittelschürze

Unser Dealer trägt Kittelschürze. Meistens jedenfalls. Er redet gern. Sein Geschäft macht ihm Spaß. Wenn man keinen guten Draht zum Dealer hat, sieht man alt aus im Dorf. Ein Schicksalswink hat uns allerbeste Beziehungen verschafft. Auch wenn ich sagen muss, dass ich weniger Junkie als Genießerin bin.

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Antizyklisches Verhalten

Hottehüh

11. Juni 2010 von

Reiter

Horst Köhler, frisch gewesener Bundespräsident aller Deutschen, hatte seine mittelglücklichen Äußerungen über die Außenhandelsbilanz als Mutter aller Militärrechtfertigungen in einem Interview über den Wolken neun Tage vor den daraus auf ihn niederprasselnden massiven medialen Vorwürfen getätigt. Neun Tage sind im Zeitalter elektronischer Brieftauben eine Ewigkeit, in welcher längst ganze Rotten neuer Sauen durchs Kommunikationsdorf getrieben worden sind.

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