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Gastbeitrag von Barbara Loelf

Michy und ich

30. Juni 2010 von

Schallplattenunterhalter

170 Kilometer liegen vor mir. Für eine Geburtstagsfeier. Oh Mann. Doch, treue Seele, die ich nun mal bin, fahr ich los. Lange Kolonnen auf der A7, die Sonne blendet. Die Laune gefriert. Was mache ich hier eigentlich?Irgendwann komme ich an. Ein Kleingartenverein in einem Vorort von Hamburg. Nun. Augen zu und durch.

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Berufsleben

Papa! Meine Kollegen ärgern mich immer!

29. Juni 2010 von

Ich wars nicht

Der Berliner Schulsenator findet es gut, dass Kinder mit fünfeinhalb eingeschult werden. Die Kinder finden es offenbar nicht gut, jedenfalls bleiben sie zum Großteil in der 2. Klasse hängen oder müssen zum Psychologen. Oder beides. Das Abi machen sie dann nach 12, nicht 13 Schuljahren. Oder vielleicht nach 11, wenn sie eine Klasse übersprungen haben. Denn “hochbegabt” sind sowieso alle, zumindest diejenigen, deren Eltern wissen, was das ist und 1000 Euro an einen Verein zahlen, der natürlich bestätigt, dass sie hochbegabt sind, weil, sonst würde ja niemand mehr 1000 Euro zahlen. Weiterlesen →

Aus einer anderen Welt

Urlaubsgrüße

29. Juni 2010 von

Urlaubsgrüße

Der Sommer-Urlaub ist die Krone des Jahreslaufs. Dieser Urlaub muss sein. Ohne Urlaub ist man irgendwie kein rechter Mensch. Heutzutage fahren nämlich sogar die Bauern in den Urlaub. Das haben die in der ganzen Menschheitsgeschichte noch nicht getan. Schon gar nicht die Milchbauern. Wer sollte sonst die Kühe melken?
Früher waren die Bauern ja nicht viel wert. Das kann man schon an ihrer Stellung im Schach erkennen. Ein Bauer? Ach, den bringt man gern auch zum Opfer. Und da Urlaub von dem Wort erlauben kommt, ist ganz klar: Urlaub konnten sich die Bauern nicht erlauben. Oder noch anders: Es erlaubte ihnen einfach keiner. Der Fronherr, der liebe Gott oder der eigene Überlebenswille.

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Grüße aus dem Sommerloch

IQ-Test für Zuwanderer

28. Juni 2010 von

Muslimin

Sauba. Sauba, sauba, sauba, soagi.

Kaum schielt der Sommer triefäugig um die Klimaecke, besetzen die brandstiftenden Hausbesitzer das Klo in unserem Wohnheim Deutschland und scheiden Dünnflüssiges aus. Bis hierhin findet das noch mein Einverständnis, Verdauung tut gut. Aber wenn das mediale Sommerloch mit diesen Unappetitlichkeiten gefüllt wird, geht mir der Magen um und das Messer in der Hose auf. Intelligenz-Test für Zuwanderer fordern leidende Unionspolitiker in der Hoffnung, führerlosen Drohnen gleich damit die Lufthoheit über den Stammtischen der Republik zu erobern. Dass Peter Trapp, der innenpolitische Sprecher der Berliner CDU, an Bedeutungslosigkeit ebenso leidet wie sein Kumpel Markus Ferber, Chef der extrem bedeutenden CSU-Europagruppe, ist ebenso tragisch wie verständlich. Aber muss es denn gleich so ein schneidiges Thema sein, auf dessen Scheide sie reiten?

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So spannend kann Mietrecht sein

Fünf Schüsse ohne Hallelujah

28. Juni 2010 von

Einigkeit

In einem Forum irgendwo draußen im weltweiten Netz wurde neulich eine mietrechtliche Frage diskutiert: Hat ein Mieter, der von seiner Frau, die zuvor beide Kinder erschossen hat und der dann von ihr durch fünf Schüsse lebensgefährlich verletzt wurde, bevor die Frau sich selbst durch einen Schuss das Leben nahm, das Recht zur fristlosen Kündigung?

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Hamburg sehen und sterben

Hamburg sehen und sterben? Teil 4

25. Juni 2010 von

Hamburg Hafen

Wie dem auch sei. Es ging auf den Hamburger Berg. Hie und da kreuzte ein Kiosk unseren Weg. Selten gingen wir daran vorbei. Thorsten erzählte später von folgendem Ereignis, das komplett ohne Gestik und Mimik auskam. Das Gespräch war völlig monoton und nicht die kleinste Rührung oder sichtbare Emotion von einem der Beteiligten:

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Die durch die Hölle gehen

Adieu Schneewittchen

25. Juni 2010 von

Gemüse

Gestern war mein letztes Mal. Es fällt schwerer als ich dachte, diesen Satz zu schreiben und jetzt, wo ich ihn so kalt und klar und nüchtern – per Beamer für meine von der Trauer geröteten Augen in riesigen Lettern an die kalkweiße Wand vor mir geworfen – sehe, jetzt erst realisiere ich, was das heißen wird für mich und mein weiteres – wenn es denn weiter geht – Leben.

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Schöne neue Zeit

Keilschrift als Karrierekiller

24. Juni 2010 von

Schriftzeichen

Liebes Internet-Blog,

ich schreibe Dir heute das erste Mal. Eigentlich halte ich nichts von neuer Technik. Für mich war schon der Abschied von der bewährten, alten Keilschrift etwas zu viel des Guten – und jetzt sitze ich hier vor dieser Anlage mit „Datenfernübertragung“ und so Späßen. O tempora, o mores! Aber ich schweife ab.

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Hamburg sehen und sterben

Hamburg sehen und sterben? Teil 3

23. Juni 2010 von

Cap Finisterre Elbtunnel

Endlich saßen wir am reservierten Tisch und schon nach den ersten Tabledance-Offerten stand dem einen oder anderen der Schweiß auf der Stirn. Ich muss es jetzt einfach sagen: Das Golden Gate, Pure Platinum oder Rough Diamonds in Frankfurt sind zwar auch kapitalinteressierte Unternehmen, aber da geht man mit seiner Freundin hin, tanzt und hat Spaß, während es im Dollhouse außer Tabledance überhaupt nichts gibt und auch der ist allenfalls mittelmäßig. Das erklärte Ziel des Trips verkam so zur Fußnote.

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Welt der Wissenschaft

Elf Flaschen sollen’s sein

23. Juni 2010 von

Fußball und Wein

Bekanntermaßen vermindert Alkoholgenuss das Reaktionsvermögen. Besoffen sollte man ja zum Beispiel nicht Auto fahren. Ebenso wenig empfiehlt es sich, in angeheftem Zustand große Stanzpressen zu bedienen, das ist schlecht für die Extremitäten. Auch die allseits angehimmelten Luftakrobaten sollten die Finger von der Flasche lassen.

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