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Lyreleien

Sehnsucht

14. Juli 2010 von

Sehnsucht

Sehnsucht, die unstillbar ist – die Liebe.

Sag, ist dir die Liebe jemals begegnet?

Ja – sagst du? Glaubst du? Weißt du es?

Bist du einem Traum erlegen -

oder hat ein anderer ihn für dich geträumt?

Oder hast du dich in seinen verliebt?

Oder hattest du einen eigenen, in den du dich

verlieben konntest?

Oder war es gar der Traum lieben zu können?

Fragen, immer wieder Fragen.

Die Sehnsucht nach Liebe ist unstillbar.

Foto: Arielle Kohlschmidt

Betrachtungen eines nautischen Klippschülers (3)

Mein Schwein Moni

13. Juli 2010 von

Himmel

Tag drei der unbarmherzigen Tour durch die Untiefen der Ostsee beginnt scheinbar harmlos. Nachdem die 13 miteinander inzwischen durch Not, Schmerz und Pein verbundenen Kameraden der Meere nach einer schnarchdurchtränkten Nacht unter Bord noch enger verschweißt wurden und ich als die gnädig ertragene Nummer 14 immerhin noch nicht in der Ostsee ertränkt worden war, legen wir auf dem Ruden ab.

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Sport

Schluß mit lustig

9. Juli 2010 von

Welch himmlische Ruhe ist eingekehrt in “Schland”, kein Getröte, dass ich immer irgendwie mit Gleiswartungsarbeiten assoziiert habe, keine Autokorsos, die einem den raschen Heimweg vermasseln und keine überdrehten Promotionsteams mehr, die einem ganz unbedingt Farbe ins Gesicht schmieren wollen.
Ja, es ist vorbei – okay – fast, aber es ist wieder andächtige Stille und wir können endlich das Sommerloch genießen.

Nun, ich gebe zu, ganz im hintersten Winkel meines kleinen Herzens, bin auch ich Patriot und habe ganz doll heimlich unseren Jungs die Daumen gedrückt, hätte den Vuvuzela-Variosen noch ein paar Tage länger Spaß gegönnt und den schwer beflaggten Fahrzeugen mild lächelnd die Vorfahrt gelassen – aber Krake Max hat es anders gewollt – liebe Fußballnation, so bitter es ist, Ihr müßt Euch damit abfinden…

All den noch immer bedröppelt dreinschauenden Fußballopfern sei tröstend zugerufen, so das Ding mit dem Maya-Kalender nicht hinhaut und uns im Jahre 2012 kein Weltuntergang ins Haus steht, ist in knapp 4 Jahren wieder WM…

Gedicht

Gestern

9. Juli 2010 von

Schatten

Nachdem ich dem Gestern den Eintritt verbat
war es beleidigt
und wurde zum Chamäleon,
gab sich nunmehr als Erinnerung aus.

Diese stolperte darauf durchs Leben
und machte – wen wundert’s -
eine Bauchlandung.

Als sie so auf dem Bauche lag,
stellte sie fest -
endlich! -,
dass das Gestern
verloren gegangen war.

Foto: Arielle Kohlschmidt

Betrachtungen eines nautischen Klippschülers (2)

Bratkartoffeln backbord

8. Juli 2010 von

Segelboot

Ja, ich habe es getan. Ich bin eingestiegen. Und gleich gibt’s eins aufs Maul für den nautischen Klippschüler. Man sagt nicht “eingestiegen”. Ich hätte wohl sagen sollen, dass ich mich eingeschifft habe. Oder so ähnlich. Keine Ahnung – woher sollte ich die auch haben?

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Ein Gastbeitrag von Stefan Asmus

Einfach nur ein schöner Tag

7. Juli 2010 von

Straßenbahn

Meine Tage starten mit beruhigender Gleichförmigkeit. So auch der gestrige. Ich stieg, wie eben jeden Morgen, in die 701 und fuhr zur Arbeit. Einige Zeit verging und die Bahn rauschte von Haltestelle zu Haltestelle, während ich verträumt aus dem Fenster schaute. Da, die Tür geht auf, eine nette junge Dame steigt ein und setzt sich direkt neben mir auf den freien Platz. Was eher selten vorkommt, denn gewöhnlich setzen sich gern Menschen zu mir, die ich wiederum ungern neben mir sitzen habe. Muss an meiner freundlichen Ausstrahlung liegen.

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Ferne Länder, ferne Sitten

Urlaubsgrüße No. 2

6. Juli 2010 von

Täglich neu

War in den Urlaubsorten der Sächsischen Schweiz weder eine FAZ, noch eine Süddeutsche zu bekommen, betreibt man in Mecklenburg-Vorpommern noch Basisarbeit mit dem Tenor: Ihr lieben Landeskinder, gebt fein acht, in unserer wunderbaren Tageszeitung ist täglich etwas Neues drin. Nicht nur jede Woche wie in der Aldi- oder Netto-Zeitung.

In diesem Sinne möcht ich noch einmal deutlich sagen: Wir sind hier ganz bestimmt täglich neu und mehr und was nicht alles.

Foto: Arielle Kohlschmidt

Gedicht

Überraschendes Ergebnis

6. Juli 2010 von

Grün

Als der Wunsch

vom Vater des Gedankens

als sein eigenes Fleisch und Blut

adoptiert wurde,

machte er schnell Karriere als Träumer.

Foto: Arielle Kohlschmidt

Betrachtungen eines nautischen Klippschülers (1)

Was hab ich bloß getan?

5. Juli 2010 von

unendliche Weite

Ich habe bisher ein relativ geruhsames Leben gelebt. Na klar, es gab die üblichen Drogenexperimente als junger Mensch (alles verjährt), ich hatte fantastische sexuelle Abenteuer (und bin Gott nachhaltig dankbar für meine reiche Phantasie), hab Wüsten durchquert und Berge erklommen und den ganzen üblichen Schrunz. Aber nun hat es mich wohl völlig gepackt.

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Von Brüdern und Schwestern

Die Leichtigkeit des Onlineseins

1. Juli 2010 von

Im Netz

Anders als der geschätzte Kollege Griewank schätzte ich immer die vermeintliche Unverbindlichkeit des Netzes. Mit blauen Augen und frohen Mutes stürzte ich mich ins Abenteuer “world wide web”. Mein Initial waren berufsbezogene Seiten, die mich langweilten. Da musste doch mehr sein.
Ich hatte einen Traum. Räumlicher Art. Ich träumte von einem Raum der Stille, der Aufregung, der Wildnis, des Rock’n’Roll.

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