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Artikel der Kategorie ‘Danielle Höfler’

Der Dichter und der Mafioso

16. November 2011 Von: Kategorie: Danielle Höfler, Gästezimmer 9 Kommentare →

Einer der Nachtfalter, die sich regelmäßig in unsere Bar verirren, ist ein junger Dichter. Und wie der nokturne Schmetterling hat er die Tendenz, sich regelmäßig die Flügel zu verbrennen. Wenn das der Fall ist, trägt er den ganzen Schmerz der Welt in sich, und bringt diesen dann gekonnt zum Ausdruck, während literweise alkoholische Getränke in […]

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Von Zauber und Verfall

7. November 2011 Von: Kategorie: Danielle Höfler, Gästezimmer 5 Kommentare →

Seit einiger Zeit kommt eine Frau öfter in die Bar. Sie ist sicher über 65 und sie kleidet sich sehr auffällig. Beim letzten Mal trug sie einen zerfressenen Pelzmantel – im Juli – und eine flockende Mütze aus Rotfuchs über einem knappen Kleid. Sie hat die Figur eines jungen Mädchens und das Gesicht einer freundlichen […]

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Der Mann der ein Ufo gesehen hat

24. Oktober 2011 Von: Kategorie: Danielle Höfler, Gästezimmer 1 Kommentar →

Um Elend zu sehen, braucht man nicht in die Slums von Sao Paolo zu fahren. Auch nicht in die Hölle der Blechhüttenstädte von Bombay. Manchmal reicht ein Blick in eine spießige deutsche Kleingartenanlage. Davon gibt es in Görlitz eine ganze Menge, und sie sind ein Spiegel der Alterung, des Verfalls und der Brüche in dieser […]

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Die Schritte dagegen

11. Oktober 2011 Von: Kategorie: Danielle Höfler 17 Kommentare →

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir Es ist nicht leicht, ein schwuler Mann in einer Kleinstadt zu sein, besonders in einer, in der Homosexualität von Teilen der Bevölkerung nicht gerne gesehen wird; die dazu tendieren den vermeintlichen Angriff auf christliche Grundwerte beziehungsweise ihre Männlichkeit […]

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Vier weiße Schuhe

4. Oktober 2011 Von: Kategorie: Danielle Höfler, Gästezimmer 5 Kommentare →

Photo: Andreas Pohl Eine meiner Lieblingstätigkeiten im Winter ist das Versorgen wilder bzw. ausgesetzter Katzen, die in den Hinterhöfen und Ruinen dieser Stadt Zuflucht gesucht haben. Überhaupt sind die alten Mauern eine Wildnis für sich: der aufmerksame Beobachter findet Mandarinenten, Marder, Falken, Eulen, Fledermäuse, Füchse oder Hornissen, die neben den üblichen Ratten und Mäusen sowie […]

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Romeo und Julia

16. September 2011 Von: Kategorie: Danielle Höfler 5 Kommentare →

Die Seele einer Stadt sind immer die Menschen, die darin leben. Sie hinterlassen Spuren, prägen Mauern und Straßen, und, weniger greifbar, die Atmosphäre, die über einer Stadt liegt. Emotionen werden so zur Historie, Liebe zu Stein, Eitelkeit zu Pflaster, Trauer zu Farbe. So auch in der Geschichte, die ich erzählen möchte. Es ist die Geschichte […]

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