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Artikel der Kategorie ‘Axel Krüger’

Das nimmt Zeit von der Uhr

8. Juli 2014 Von: Kategorie: Axel Krüger Noch keine Kommentare →

„Ist das System an sein Ende gekommen? Brauchen wir neue Einflüsse?“ Mein Blut gefriert schlagartig zu ewigem Polareis. Was war denn in den Altmann gefahren? Stellt der jetzt tatsächlich gesellschaftskritische Fragen? Ist er womöglich die Wiedergeburt von Jakob Böhme, dem größten Sohn der Stadt? Vorsichtig linse ich unter der stinkenden Pferdedecke hervor, die mein Entführer […]

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Koch oder stirb

6. Juli 2014 Von: Kategorie: Axel Krüger Noch keine Kommentare →

Übersät mit schwarzviolett schimmernden Blutergüssen finde ich mich in der Küche meines Peinigers wieder. Am 22. Tag meiner Entführung hat sich meine Situation nicht entscheidend verbessert. Eine schwere Eisenkette verbindet mich mit dem Herd und lässt mir so viel Freiheit, dass ich gerade noch Töpfe und Pfannen erreiche.

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Schnittchen und Eierlikör

4. Juli 2014 Von: Kategorie: Axel Krüger Noch keine Kommentare →

Die Tage und Nächte in der Höhle meines Peinigers laufen schmierig ineinander wie Eiter und Blut eines aufgekratzten Pubertätspickels. Längst schon verspüre ich keinen Einzelschmerz mehr. Ich sieche im Ganzen. Heute ist wieder Fuppes. Soweit ich verstanden habe, hat der Trainer Joachim “Jogi” Löw aus Schönach im Schwarzwald ein Testspiel gegen irgendeine Karnevalstruppe angesetzt. Trainer […]

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Pepe geht duschen

18. Juni 2014 Von: Kategorie: Axel Krüger 1 Kommentar →

  Tag 5 in der Hölle. Meine Augen haben sich an das diffuse Licht gewöhnt. Seitdem ich halbwegs sehen kann, weigere ich mich, den Teil des Gefangenenlagers zu betreten, der hier früher vermutlich als Kochstelle gedient hat. Zwischen den Tellern im Abwaschbecken kann man grünlich schimmernde Nudelreste erkennen. Sie beweisen, dass auch nach dem Tod […]

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Im Elend angekommen

13. Juni 2014 Von: Kategorie: Axel Krüger Noch keine Kommentare →

Eigentlich bin ich ja eher so der optimistische Typ. Nie würde es mir zum Beispiel einfallen, einen Text mit dem in bestimmten Frauenkreisen so beliebten Wort „eigentlich“ zu beginnen. Aber tatsächlich hat mein unerschütterlicher Optimismus etwas an Kraft verloren, seitdem ich von meinem ehemaligen alten Freund in einer abgedunkelten muffig-feuchten Höhle gefangen gehalten werde.

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