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Artikel der Kategorie Oktober, 2011

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Morgen welkt der Raps

27. Oktober 2011 Von: Kategorie: Axel Krüger Noch keine Kommentare →

Klack, klack, klack. Scharf knallt der Hall der Hartholzabsätze meiner mexikanischen Stiefeletten durch die dunkle Straßenschlucht. Es ist früh und es ist kalt und es ist endlich nicht mehr Sommer. Im Sommer kannst Du so früh raus, wie Du willst, immer hat schon jemand ein gute-Laune-Paket aufgerissen und aus dem Fenster seiner erfüllten Träume bunte [...]

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Schuhe mit 40

25. Oktober 2011 Von: Kategorie: Allgemein, Mike Altmann 2 Kommentare →

Es gibt Körpermerkmale, die in keinem Schwarzbuch der Diskriminierung stehen und Männer dennoch unendlich benachteiligen. Wie Schuhgröße 40. Ich empfinde es eigentlich als keinen Nachteil, dass ich mit einigen Lebensabschnittbegleiterinnen die Schlappen tauschen konnte. Meine Füße sind zierlich aber besitzen einen stolzen und sehr hohen Spann, der meinen Flanken bei Motor Wama diesen gefürchteten Effet [...]

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Der Mann der ein Ufo gesehen hat

24. Oktober 2011 Von: Kategorie: Danielle Höfler, Gästezimmer 1 Kommentar →

Um Elend zu sehen, braucht man nicht in die Slums von Sao Paolo zu fahren. Auch nicht in die Hölle der Blechhüttenstädte von Bombay. Manchmal reicht ein Blick in eine spießige deutsche Kleingartenanlage. Davon gibt es in Görlitz eine ganze Menge, und sie sind ein Spiegel der Alterung, des Verfalls und der Brüche in dieser [...]

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Das Glück der kühlen Tage

20. Oktober 2011 Von: Kategorie: Axel Krüger 8 Kommentare →

Seitdem ich denken kann, stehe ich auf Seiten der Mindermeinung. Ich mache das nicht mit Absicht, man will ja niemanden verärgern. Es passiert mir halt. Ständig. Jetzt gerade wieder, als der verregnete Sommer sich beleidigt in sein durchnässtes Kuckuckshäuschen zurückzog. Während alle Welt jammerte und alberne Rudi-Carell-Liedchen zitierte, brauste in meinem Herzen großer Jubel auf. [...]

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Flucht nach Gefühl

19. Oktober 2011 Von: Kategorie: Mike Altmann Noch keine Kommentare →

Was für ein herrlicher Frühlingstag. Die Sonne kitzelt die Haut, verwöhnt sie, als wollte sie sich für den allzu langen Winter entschuldigen. Eine angenehme Brise weht den Duft von Meer heran. In den Augen der vorüber schmusenden Pärchen ist die Lust selbst hinter den markenimitierten Sonnengläsern zu sehen. Es liegt Sex in der Luft.

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Am Ende der Angst

18. Oktober 2011 Von: Kategorie: Gästezimmer 5 Kommentare →

Ich hasse das Leben. Ich hasse es umso mehr, als es mich immer wieder zwingt, es zu lieben. Es ist ein Blick, eine Blüte in einem Asphaltriss, ein Klang, das wunderbare Gefühl außerhalb der Zeit zu stehen, dass einen am Leben hält, nicht die scheinbar “großen” Ereignisse dieses kümmerlichen Daseins.

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Salzburg kann auch anders

17. Oktober 2011 Von: Kategorie: Allgemein 1 Kommentar →

 

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Ribbonhero

14. Oktober 2011 Von: Kategorie: Axel Krüger 4 Kommentare →

Das Leben, so wie es sich mir darstellt, ist eigentlich ein seltenes neuseeländisches Blasinstrument. Den ganzen verregneten Sommer lang hatte ich nicht eine meiner gefürchteten Panikattacken. Nun aber packte mich der altweibersommerwarme Herbst im Genick. Wie ein angststarres Karnickel fühlte ich mich durchgeschüttelt und würgte meinen Schweinekrustenbraten hoch. In Bayern wird der Schweinsbraten immer mit [...]

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In intakter Umgebung

13. Oktober 2011 Von: Kategorie: Gästezimmer 2 Kommentare →

Ich betrete eilig meine Fernsehstube, weiß: Sportsendung hat bereits begonnen. In der treten Männer mit ihren Füßen nach einem Ball oder den Füßen des anderen oder spielen beseelt mit Einmal-Berühren, mit Raffinesse, Effet und Mannschaftsgeist begnadete Konter… Mein Sessel freut sich schon auf mich. Ebenso direkt vor’m Sessel der Fußhocker. Ich greife geübt in Richtung [...]

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Eins, Zwei, Drei – Zahlenbrei

12. Oktober 2011 Von: Kategorie: Daniel Elsner 19 Kommentare →

Mord. Tat. Drei Buchstaben. In erster Linie bedeutet Mord gleich Ende. Vier Buchstaben, sowohl als auch. Vordergründig natürlich einem Ziel geschuldet. Das Motiv, der Zweck. Fünf Buchstaben. Und eine Schlagzeile wert, bemisst man diesem einen besonderen Umstand. Zu viele Buchstaben.

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