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Artikel der Kategorie September, 2010

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Eins, zwei, drei, langweilig

30. September 2010 Von: Kategorie: Arielle Kohlschmidt 10 Kommentare →

Nach dem dritten Mal passiert im Märchen immer etwas. Entweder schlägt der Ritter den Drachen tot. Oder die Prinzessin findet den rechten Mann. Oder dem Helden geht ein Licht auf. In Wirklichkeit ist das dritte Mal langweilig. Weil wir schon wissen, was kommt und es zur Gewohnheit geworden ist. Letzten Samstag gab es einen Subbotnik [...]

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Vernetzt und zugenäht!

29. September 2010 Von: Kategorie: Ingolf Griewank 9 Kommentare →

Ich bin doch nicht 1983 auf die Straße gegangen, habe die Volkszählung boykottiert und das Recht auf informationelle Selbstbstimmung erstritten, damit Ihr jungen Läuse jetzt Eure Sozialversicherungsnummer, euer Genom und Eure Körbchengröße ins Netz stellt! Kánnjawohlnichsein! Ihr habt noch ein paar Ferraris mehr vor Eure Villa gestellt, als der Google-Street-View-Wagen vorbeigefahren kam! Dit regt ma [...]

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Wenn…

28. September 2010 Von: Kategorie: Gästezimmer 2 Kommentare →

Wenn bernsteinerne Irrlichter aus dunklem Versteck funkeln fixierend – hypnotisch als wollten sie sonnengemalte Lichtspiele am Boden bannen dann erschließt sich mir ein Bruchteil der unendlichen Weisheit der Schöpfung Foto: Kathleen Mangatter Text: exsigno

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Fünf Tage, fünf Sinne – Protokoll einer Woche

27. September 2010 Von: Kategorie: Gästezimmer 3 Kommentare →

"Ein schlechtes Wetter gibt es nicht, schlecht ist bloß der Wetterbericht." Die Katze liegt zusammengerollt auf dem Bett und schnarcht. Katrin schlendert, einen Männerbaß imitierend, in ihre Raucherecke. Ich kümmere mich um den Abwasch und pfeife den Säbeltanz. 6. Juni, nach dem Frühstück, Kaiserwetter.

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Ich finde Kinder doof

24. September 2010 Von: Kategorie: Corinna Greven 24 Kommentare →

Ich kann überhaupt nichts mit Kindern anfangen. Sie stören mich. Daher möchte ich auch keine eigenen. Nicht mal eins. Ich selbst war auch nie eins. Wenn ich das kundtue, ernte ich vermeintlich wissendes Lächeln, verbunden mit geschlossenen Augen und einem leichte Kopfnicken. Wie mich das nervt.

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Die Erbin

23. September 2010 Von: Kategorie: Arielle Kohlschmidt 6 Kommentare →

Das Erben ist eine schöne Sache. Und ein schönes Thema. Es regt die Fantasie an und treibt Blüten. Am besten kommt es unverhofft über einen. Ein Anruf. Ein unbekannter Groß-Groß-Onkel verstarb in hohem Alter mit einem Glas Whiskey in der Hand in den USA. Er war ein Geizhals und besaß deshalb auch ein sehr hübsches [...]

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Die Kinder vom Bahnhof Mexikoplatz

22. September 2010 Von: Kategorie: Ingolf Griewank 35 Kommentare →

“Nein, Mama! Nimm mir bitte nicht den Apfel weg!” – “Doch! Du warst böse – hörst du – BÖSE!” Martha, 9, kennt keine Gnade, wenn sie Playmo zockt – so heißt das in ihrem Slang. Drei Stunden am Stück kann Martha mit den Plastikpüppchen spielen, unterbrochen nur von einem Vollkornbrot, einem Glas Milch und einer [...]

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Dann mal los!

20. September 2010 Von: Kategorie: Gästezimmer 13 Kommentare →

Foto: Kathleen Mangatter Was wäre, wenn man sich nicht immer nach der Uhr richten müßte, sich einfach dem Rhythmus des Lebens anpasste – würde das funktionieren? Auf diese Frage brachte mich unlängst mein kleiner Sohn, der nun seit fast 5 Wochen Schulkind ist und sich noch nicht so recht mit den neuen Alltagszwängen abfinden mag. [...]

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Lomi? Kann man das essen?

15. September 2010 Von: Kategorie: Gesundheit 3 Kommentare →

Foto: Daniel Mangatter Nein, kann man nicht – aber man kann es ebenso genießen wie ein mit Liebe bereitetes Mahl. Ursprünglich stammt Lomi aus Hawai als ein Teil traditioneller Heilkunst. Wer sich in die kundigen Hände eines gut ausgebildeten Masseurs begibt, wird in eine Welt aus Duft, Musik und Berührung entführt, wer sich dann noch [...]

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Oh Du schönes Österreich

14. September 2010 Von: Kategorie: Arielle Kohlschmidt 12 Kommentare →

Österreich war meine zweite West-Urlaubsreise. Ich war 14 und stinksauer auf meine Eltern. Gerade hatte ich in einem Klub fast die Eroberung meines damaligen kurzen Lebens gemacht und dann standen meine Eltern Mitternachts draußen und holten mich ab. Wie wäre mein Leben anders verlaufen, hätte ich in dieser Nacht… naja. Berge über 1300 Meter hatte [...]

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