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Nicht weit vom Stamm

Warmer Haferbrei

8. April 2015 von

Bild: Jonas K.

Bild: Jonas K.

Ein Apfel am Tag, so weiß es der Angelsachse, hält den Doktor von Dir fern. Ein kluges Bürschlein ist er, der ferne Insulaner, zumindest in der Theorie. Doch schaut man sich in seinen Dörfern um, wird schnell die Frage aufgeworfen, was die denn machen mit all den importierten Früchten aus ihrem großen Commonwealth. Weiterlesen →

Am Ende ist Licht

Die letzten Helden

30. März 2015 von

Bild: Dennis Sklay

Bild: Dennis Sklay

Ich bin krank. Richtig krank. So krank, wie nur wir Männer krank sein können. Wenn Frauen behaupten, krank zu sein, dann haben sie ein Schnüpfchen. Sie niesen mit der Kraft einer zierlichen Zwergmaus in Omas liebevoll bestickte Taschentücher und erledigen die ihnen von Gott gegebenen Aufgaben in Beruf, Familie und Bibelkreis weiter wie gehabt. Was klar zeigt, dass sie nicht wirklich krank sind. Sie wollen nur noch mehr Zuwendung, noch mehr Mitleid und noch mehr Schokolade. Weiterlesen →

Wir wollen Knechte sein

Edathys Fall

26. März 2015 von

Bild: blu-news.org

Bild: blu-news.org

Während draußen mal wieder der Russe vor der Tür steht, was die deutsche Allgemeinheit glücklicher Weise nicht weiter beunruhigt, wird unser prinzipienfestes Land im Innersten durch ein Gerichtsurteil fest zusammengeschweißt. Durch die parteien-, milieu- und generationsübergreifende Ablehnung des Urteil genauer gesagt.
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Briefe an Freunde

Liebe Manuela Schwesig,

24. März 2015 von

Bild: Jens Schott Knudsen

Bild: Jens Schott Knudsen

finden Sie es nicht merkwürdig, dass Sie als neunte Frau in Folge an der Spitze des Familienministeriums stehen? Und von den 17 Ministern, die es seit 1953 für dieses Ressort gibt, nur vier Männer waren? Nein? Und wenn das Verhältnis genau andersherum wäre?
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Lilli Finke

Blicke durch Fensterglas

16. März 2015 von

Die zarten Wassertropfen des Regens perlen auf meinem Fensterglas. Ich ziehe ihren Weg mit meinem Blick nach, in Gedanken an die Nässe auf meiner Haut fallen die Erinnerungen zurück an die vergangenen Nächte.

Ich verheimliche meine Liebe und Zuneigung…aus Angst. Ich wollte ihn um alles in der Welt behalten, als Freund behalten. Heute verstecke ich, was ich tue.

Es hat nie aufgehört, er war der einzige der mir Halt geben konnte und ich weiß nicht, ob ich mir jetzt alles kaputt gemacht habe oder ob es damals eine Art “Befreiungsschlag” war.

Nur eines…eines weiß ich genau, ich will mich nicht länger verstecken.

Henning H. Wenzel

Dann löschen sie, wie immer, das Licht.

12. März 2015 von

Bild: Eugenia Loli

Bild: Eugenia Loli

Sie steht in der Tür in ihrem roten Kleid und lächelt. Sie sieht umwerfend aus, wenn sie lächelt, denkt er und lässt sie ein. Seit dem sie sich kennen, besuchen sie sich gegenseitig und eines Tages begann sie, als sie an der Reihe war in seine Wohnung zu kommen, eines ihrer farbigen Kleider anzuziehen, und wenn es das Wetter hergab, auf eine Unterhose zu verzichten. Das erregt ihn jedes Mal aufs Neue. Weiterlesen →

Natasha Allner

Gesiebte Tage, gesiebte Nächte

10. März 2015 von

Bild: piccus

Bild: piccus

Spät nach Mitternacht erwacht der Tag in ihr. Das Zimmer baut sich Wand für Wand allmählich auf. Ein langer, schmaler Pappkarton, durch dessen schlecht verleimte Ränder und Ecken etwas Licht bricht. Dumpf pappen Geräusche aufeinander. Die Stunde der Vögel lässt noch auf sich warten. Weiterlesen →

...liegt 'ne kleine Wanze.

Dünne Haut

4. März 2015 von

Bild: a_kep

Bild: a_kep

Das Reh ist nicht das Kind vom Hirsch. So las ich es dieser Tage in angedeuteter Frakturschrift auf der abgedunkelten Scheibe eines ehemaligen Mittelklassewagens. In angedeuteter Fraktur liest man ja sonst auf den Autoscheiben ehemaliger Mittelklassewagen meist „Todesstrafe für Kinderschänder“ oder „Der Islam gehört nicht zum Ballermann“. Beides scheint mir dringend überdenkenswert. Weiterlesen →

Jetzt mal was Düsteres

Die graue Stadt

2. März 2015 von

Bild: Songkran

Bild: Songkran

Schon viel zu lange lebt sie hier, in der grauen Stadt. Steht morgens auf, wenn sie es schafft. Schläft. Isst. Wäscht ab. Sieht den Zeigern zu, unbewegt. Lauscht dem Takt der Zeit, die zu langsam verstreicht. Tick. Tack. Bis die Ziffern vor ihren Augen tanzen. Zieht sich an, fast immer schwarz. Selten hellgrau. An guten Tagen. Weiterlesen →

Im Bett mit Bushido

Fliegende Fische

26. Februar 2015 von

Bild: Alice

Bild: Alice

Unmittelbar nach dem Genuss mehrerer großformatiger Tüten fettgetränkter Erdnussflocken eines namhaften Herstellers verspürte ich dieser Tage einen starken Drang nach einem ausgedehnten Eilmarsch. Die Sonne schien in der ihr eigenen Helligkeit und erste unkeusche Frühjahrsgefühle ließen mich für einen kurzen Moment Geheimratsecken und Erektionsprobleme vergessen. Weiterlesen →

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